Die Honorare für die einzelnen Freiberufler sind sehr verschieden und hängen unter anderem von der beruflichen Erfahrung ab. Auch der Aufwand, mit dem ein Auftrag erledigt wird, spielt eine Rolle.
- Auch die Tätigkeiten im Lektorat sind gestaffelt vergütet. So wird für eine einfache Korrektur eines Textes nur ein Stundensatz von 32 Euro fällig, bei einem stilistischen Lektorat sind es immerhin schon mindestens 42 Euro .
- Das ist aber verlags- und verhandlungsabhängig.
Übersetzer werden nach Normseiten bezahlt. Die einfache Normseite mit niedrigem Anspruch wird mit 22 Euro vergütet, ein anspruchsvollerer Text kostet den Kunden schon 34 Euro und mehr pro Seite. - Für Texter und Autoren gilt, dass sie bei Erstausgaben eines literarischen Werkes mit etwa zehn Prozent des Verkaufserlöses als Honorar rechnen können. Für das Verlegen eines Taschenbuches oder eines Softcovers gibt es noch einmal fünf bis sechs Prozent.
- Ist das Niveau noch höher angelegt, etwa bei einem speziellen Fachbuch, so kann das Honorar deutlich gesteigert werden. Ein Journalist kann mit geringer Berufserfahrung mit einem Honorar von bis zu 250 Euro pro Tag rechnen, bei längerer Tätigkeit als Freier und entsprechender Erfahrung kann sich das Honorar bis auf 400 Euro und mehr pro Tag steigern.
- Werbelektoren verdienen deutlich mehr, sie können mit einem Stundensatz von mindestens 53 Euro rechnen. Sie müssen schließlich auch nicht nur den reinen Text durchsehen, sondern ihn auf seine Wirkung hin überprüfen.